Tag,
nun für ca. eine Woche waren nun meine Erschaffer auf der grünen Insel und ich fühle mich nun verpflichtet euch von diesem/n Ereigniss(en) zu berichten
.
Nun ich habe meine Eltern natürlich von dem Flughafen abgeholt. Voller Panik habe ich dabei bemerkt, dass der Flug von Frankfurt bei meinem Eintreffen schon angekommen war und ich damit sie wohl verpasst habe. Auf den Schreck habe ich mir erst einmal standesamtlich ein Guiness gegönnt.
Nach dem halben Glas kam dann auch der Anruf meines Vaters, dass sie nun gelandet sind. Ich Vollpfosten habe komplett verpeilt, dass meine Eltern vollkommen untypisch von München aus nach Irland geflogen sind.
Euch bleiben Bilder von diesem freudigen Ereigniss erspart, weil ich neben meinem Hirn auch meine Kamera vergessen hatte.
Nach einer Willkomenskippe und dem Rest des irischen Umtrunks ging es dann auch auf Autojagt.
Meine Eltern hatten keine Kosten und Mühen gescheut um sich den Wagen aller Wagen auserkohren: Einen KIA Picanto – ja auch ich hatte davor noch nie von diesem Gefährt gehört
. Spass beiseite – es war halt ein Golf-Klasse 5-Türer; bei den irischen Staßenverhältnissen genau das richtige Reisegefährt.
Nun gut – erstmal meinen Vater zu dem Hotel meiner Eltern gelotzt. Ich fasse diese Reise einmal kurz zusammen:
Mein Vater hätte beinahe vor Stress, den Linksverkehr und dem panischem Geschrei von mir und meiner Mutter zu überleben, das Lenkrad aus der Verankerung gerissen – Autofahren in Dublin bei Nacht macht einfach keinen Spaß.
Nach diesen “Startschwierigkeiten” haben wir es aber dennoch geschafft bei meinem Wohnklo in einem Stück anzukommen. Ab hier bleiben euch dann auch keine Bilder mehr erspart:
HALLO Irland:

Für alle die mich schon länger nicht mehr gesehen haben: Der komische Batzen neben den ca. 50-Jährigen bin ich
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Am nächsten Tag, habe ich erstemal meine Family in ihrem Hotel in der Innenstadt besucht:

Hier haben sich auch gleich noch einmal die Vorzüge des Online-Hotel-buchens klar herauskristalisiert:

Es könnte keine bessere Zimmerausicht auf Dublin geben. Genau davon hat sicher der Reiseführer geschwärmt!
Danach konnte aber auch das “Sightseeing” anfangen. Als erstes fuhren wir nach Howth – dem Naherholungsgebiet der Iren:

Hier haben die beiden dann doch noch etwas “irische Freiheit” abbekommen:


Und man könnte schon sagen dass der Kreis sich schliest:
Das erste “richtige” Mahlzeit meiner meiner Eltern war im gleichen “Restaurant” in dem auch ich meine erste irische Köstlichkeit genossen habe:

Am nöcshten Tag haben wir gemeinsam Knowth und Newgrange besucht:

Nun mann sagt ja bekanntlich, dass allen guten Dinge Drei sind, aber nun habe ich dieses Grabhügel wirklich oft genug gesehen
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Danach ging es zu den Hills of Slane:

Wir hatten diesmal auch das Glück, dass wir ein extrem gutes, trockenes Wetter hatten. So habe ich dann doch meinen innerern Schweinehund überwunden und mich (zum Bestürzen meiner Mutter) auf eine Kletterpartie in der alten Klosterruine gewagt:

Ich Nachhinein eine ziemlich dämlich Idee:

Wie man auf diesem Bild gut sehen kann musste ich dafür doch über eine ziemlich schmalen Grad und danach noch auf dem alten Mauerstück klettern um dann eben auf dem Plateau oben enzukommen. Beim raufklettern ging es noch, aber beim Abstieg ging mir dann doch der Arsch ein wenig auf Grundeis
.
Abens habe ich meine Eltern dann noch auf eine kleine Kneipentour durch Dublin geführt.
Angefangen haben wir mit Cocktails zur Happy Hour:

Geendet hat das ganze an einem “Scenepup” in der City:

Ich denke sie hatten ihren Spass
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Für das Wochenende habe ich meine Eltern dann freien Auslauf gegönnt, was sie auch mit einer Reise in den Westen Irland genutzt haben.
Meine Mutter betont gelegentlich gerne, dass das Glück in meinem Leben von dem Fakt rühmt, dass ich ein sogenanntes “Sonntagskind” bin – ich persönlich begründe eher meine Faulheit in dieser Tatsache, da an diesem Tag ja sogar der Gott der Christen eine Pause von der stressigen Arbeit der komischen kosmischen Welterschaffung, Adam & Eva und den ganzen anderen Kram eingelegt hat.
Wenn man sich wiederum anschaut was aus den Kindern von Adam & Eva geworden ist, würde man sich wünschen er hätte sich mehr als einen Tag für diese “Meisterleistung” Zeit genommen, aber heutzutage ist ja auch jeder ein Kritiker.
Nun versuche ich aber wieder meine Faden aufzusammeln und den Weg zu meinem Bericht zurück zu finden.
Sollte an dieser Sonntagsgeschichte wirklich etwas dran sein, so möchte ich die Eltern, gar besonders die Mütter dieser Welt dazu anhalten die Geburt ihres Kindes nicht unbedingt auf einen Dienstag (mein Papa) oder Mittwoch (Mama) zu legen – halten den Braten an deisen Tagen noch ein wenig Länger in der Röhre!
Zumindestens scheint einer dieser beiden Tage verhext zu sein. So scheinen meine Eltern bei Schwierigkeiten zu mal gerne mehr als man normalerweise denken sollte “hier” zu schrein. So auch an diesen 2 Tagen, in dem sie sage und schreibe 2 Leihwägen verschlissen haben.
Ich kann mir meine Vater bildlich vorstellen wie er mit gebrochen Englisch und Zornesröte versucht hat einen neuen Leihwagen bei der 353 Car Rental stelle am Flughafen von Kerry zu ordern.
Mag es an der irischen Luft liegen, oder eventeull an einem Rindersteak aus den alten Ridnerwahn-beständen:

Aber man doch gewissen kindische Züge dank Irland an Ihnen erkennen:

Bei dem Wetter bleibt ja meist keine ander Wahl als mit Klamauk und Schabernack sich das Leben zu versüßen
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Nun um den Frust der Autos dann aber schnell vergessen zu machen, habe ich sie noch ein wenige kulturell durch Dublin gerführt. Abends haben wir es uns dann noch einmal mit schöner irischen Live Musik und ein oder auch zwei Drinks gut gehen lassen:


Am letzten Tag war hatte Irland noch einmal gezeigt das jede Jahreszeit eine Regenzeit ist.
Das Wetter hat sogar einen Fuchs aus den Wald zur Trinity Hall getrieben:

Meine Eltern kamen dann noch einmal zu mir in das Studentenwohnheim und wir haben dann noch ein echt irisches Steak verdrückt.
Ich weis nicht ob es euch da drausen schon mal aufgefallen ist, aber es gibt bekanntlich ja die Zeit wo die Kinder flücke werden, das warme Nest der elterlichen Wohnung verlassen und anfangen auf eigenen Beinen zu stehen. Meist nach ein paar Wochen passiert dann eine Art Abhängikeitsumkehr.
Das ist meist der Moment wo die Eltern bei einem Anrufen und fragen ob der Sohn oder die Tochter nicht etwas brauch- ob man nicht die Wäsche für sie waschen kann oder einfach mal zum Putzen vorbie kommen könnte. Zumindestens bei mir war es so, dass sich diese Fragen über die Jahre immer wieder gestellt bekommen habe. Scheinbar scheint sich dieses zwanghafte Verhalten mit der Entfernung des Jungtieres zum alten Nests des Vater- und Muttertiers exponential zu steigern.
So geschah es, dass meine Eltern am letzten Tag ihres Besuches mit einer LKW-Ladung an nützlichen Utensilien vor meiner WG-Türe standen. So fanden es meine Eltern unmöglich, dass ich meine Nudeln in meiner grossen Pfanne zu kochen pflegte und sie haben mir enen Topf für diese Tätigkeit, neben Tupaweare, 812 Gläsern und einem Teller gekauft. Man weis ja nie für was man dies einmal gebrauchen kann
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Das ich in ca. 7 Wochen meine Heimreise antreten werde hat dieser Tatsache auch keinen Abgriss getan. Ferner kann ich nun stolz verkünden dass ich genug Lebensmittel habe um auch den anfang eines ordentliche Kreiges zu überstehen.
Intersant war auch das Verhalten des Vater-und Muttertieres als sie die Küche meines Haushaltes betraten. Mit geschörften sinnen ging es erstemal den Stand der Dinge zu erkunden und die vermeintlichen Misstände sofort mit einem deutschen HURRA auszumerzen:




Hier ein kleiner Vorher – Nachher vergleich um die Tragweite noch einmal genauer darzustellen.
Vorher: Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Nachher:




Zum Abschluß gign es dann noch auf einen Kurztrip in den Phünixpark um die Woche abklingen zu lassen:

Schlußendlich hies es dann am Flughafen Abscheid nehmen.
Ich hoffe meine Eltern hatten eine schöne Zeit, ich habe sie auf jeden fall Genossen!
So nun genug der Worte
Alles Gute
Euer
Rascil